Massennachwuchs bei Familie Voll
18. September 2010
Folgende Geschichte ist von Johann (11 Jahre alt)
An einem kalten, verschneiten Wintertag spielten Lilli und Lukas gemeinsam „Treppenhüpfen“, ihr Lieblingsspiel. Dabei hüpften sie die Treppenstufen immer herauf und hinunter, herauf und hinunter.
Als beide gerade wieder unten angelangt waren, hielt Lukas seine Schwester am Arm und flüsterte: „Hast du das auch gehört?“ „Was denn?“, fragte Lilli. „Na dieses Miauen!“, antwortete Lukas. „Ja“, gab sie zurück. Sie öffneten das Fenster und spähten hinaus. Zuerst sahen sie nichts. Doch dann fiel Lilli etwas auf: „Da, vor unserer Tür, ist das nicht eine Katze?“ „Mag sein“, sagte Lukas, „aber dann müssen wir sie doch hereinholen, sie erfriert sonst!“ Also hüpften sie beide die Treppenstufen hinunter, durch den Flur und öffneten die Tür. „Komm doch herein, liebe Katze!“, fingen sie an. Und tatsächlich, sie kam herein. „Schnell die Tür wieder zu!“, meinte Lukas. Die beiden führten die Katze in die Küche. „Sie hat bestimmt Hunger“, überlegte Lilli. Lukas holte eine Schüssel voller Milch und stellte sie der Katze auf den Boden hin. In dem Moment kam Papa Voll ins Zimmer. „Ja, was habt ihr denn da?“, fragte er. „Diese Katze stand vor unserer Haustür!“, antwortete Lukas. „Habt ihr denn einen Namen?“, erkundete sich Voll. „Nein, aber ich weiß schon einen!“, sagte Lilli. „Nämlich Molli. Der passt gut zu ihr!“ Damit waren alle einverstanden. Und Voll meinte mit erhobener Hand: „Dieser Name passt, da diese Katze sehr dick ist!“ Als Molli die ganze Schale voller Milch ausgetrunken hatte, machten Lukas und Lilli der Katze Molli ein Bett. „Ich denke, wir gehen jetzt einkaufen, und wenn wir wieder zurück sind, dürft ihr Molli aufwecken.“ Als sie nach einigen Stunden zurück waren, war es Papa Voll, der die Zimmertür öffnete. Aber was sah er da? „Die ganze Küche ist voller kleiner Katzen!“ Die Kinder waren begeistert, doch Voll rief: „Wenn ihr glaubt, dass dieser Haufen hier bleibt, habt ihr euch geirrt!“ Doch die Kinder ließen sich nicht beirren: „Dann geben wir eben Oma die Katzen.“ Voll war einverstanden.Und vor allem hatten Lukas und Lilli viel öfter Lust, Oma zu besuchen. Doch allmählich ging auch das Papa Voll auf die Nerven, da die Kinder immer wieder fragten: „Fährst du uns heute zu Oma?“
18. September 2010
18. September 2010

Geschichte von der Enkelin Katja (8 Jahre) für andere Enkel
Peter und seine Mutter sitzen am Esstisch. Da sagt die Mutter zu Peter: " Holst du bitte Apfelsaft aus dem Keller." Peter zögert erst, sagt aber dann doch "ja". "Nimm eine Kerze mit, denn die Lichter im Keller sind kaputt", sagt die Mutter. Peter nimmt eine Kerze vom Schrank und zündet sie an. Dann geht er hinunter in den Keller. Doch plötzlich stolpert er über eine Treppe und fällt hinunter. Das Kerzenlicht geht aus. "D - d - d - da ist eine Maus", schreit Peter. Die Mutter ruft in den Keller hinunter: "Was ist los Peter?" Doch Peter will nicht zugeben, dass er große Angst vor Mäusen hat und ruft zurück: "Es ist nichts!" Jetzt will er den Apfelsaft holen. Zum Glück weiß er wo es im Keller noch eine Kerze gibt und Streichhölzer. Er zündet sie an und nimmt schnell den Apfelsaft und geht die Treppen wieder hoch. "Puh, zum Glück habe ich es geschafft und die Maus hat mir gar nichts getan", dachte Peter. Dann sitzt er mit seiner Mutter gemütlich am Tisch und sie trinken den Apfelsaft und essen zu Abend.
